Über

Alter: 37
 

Ich mag diese...

Sportarten: Ich mag zu viele die ich gerne machen wuerde- aber ich komm meistens nur zum Joggen... wenn ueberhaupt
Beruf: "intensiv kranke Schwester"



Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
war ich unschuldig und hab die meiste Zeit vertraeumt

Wenn ich mal groß bin...:
Wer bitte will gross werden???

In der Woche...:
schaffe, schaffe, schaffe....

Ich wünsche mir...:
Dass mich jemand mal so liebt wie ich bin.
Eine eigene Familie.

Ich glaube...:
dass die Welt spinnt

Ich liebe...:
meine Freunde
meine Neffen
Musik
Tanzen
Rollenspiel
Ausschlafen
meine Meerschweinchen
Menschen mit kreativer Phantasie
Direktheit
Drachenfliegen
Pilot spielen ;-)
bekloppte Subkulturen

Man erkennt mich an...:
der krummen Nase und dem Herzklappenfehler: Klappe zu gross, Herz zu weich

Ich grüße...:
alle die hier hereinschneien
alle die genau solche Chaoten sind wie ich



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Blog

Männer...

... spinnen einfach.

 

So, das musste mal gesagt werden und wird auch nicht weiter kommentiert.

;-)

1 Kommentar 10.2.13 19:45, kommentieren

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Da beißt doch der Fuchs...

... den Faden ab...

Nun gut, nicht wirklich. Und auch nur- nennen wir es mal frei- nach einem bekannten Sprichwort. (Da beißt doch die Maus keinen Faden ab)

Aber was nach dieser Fuchsattacke in England auf ein kleines Kind jetzt wieder laut werden wird, sind die Rufe nach einer Lösung für das Fuchsproblem.

Statt mal zu überlegen, warum die Tiere in die Städte wandern... wo ihr Lebensraum a) beschnitten wird und b) nicht mehr genügend Nahrung bereithält.

Logisch, dass sie sich dann eine neue ökologische Nische suchen. Inwiefern man bei Städten von ökologisch sprechen kann sei mal dahin gestellt.

Warum sucht man nicht nach einem Weg, die Umwelt für das Tier wieder lebenswerter zu machen, damit in Zukunft Kinder und Füchse gesund aufwachsen?

 Irgendwie ist unsere Welt doch krank.

10.2.13 19:43, kommentieren

Aussagen unreflektiert mitgehört

Es ist Nachtdienst... unsere junge neue ärztliche Kollegin steht gerade in einem Patientendoppelzimmer und befundet ein EKG.

Da geht der Herzalarm-Funker los und unser Anästhesist sprintet davon. 

Sie fängt an zu jammern, weil die einzig verlegbaren Patienten ihre internistischen sind... und sie noch am Aufarbeiten vom Spätdienst ist. Der ganz normale Wahnsinn also.

Mittlerweile kamen bei uns schon die ersten Rückmeldungen an.

Meine Aussge zu ihr: "Ganz ruhig, Du musst nichts verlegen, die Reanimation ist ein Neugeborenes im Kreissaal."

Antwort: "Oh, gut."

Beiden Patienten und mir fielen erst mal die Augen aus dem Kopf...

Unreflektierte Aussage aus ihrer Weltsicht, ja.

Aber dass zwei Stockwerke über uns gerade um ein wenige Minuten altes Menschenleben gekämpft wird...

Als unsere junge ärztliche Kollegin dann bemerkte, was sie gerade gesagt hat, kam ein eiliges "Oh, nein natürlich nicht gut!" hinterher.

Mit tomatenrotem Kopf.

Hajo... Neun Töpfe mit Honig, und einer mit Schei***... willkommen im zehnten Topf, Frau Doktor.

Letztendlich überlebte sowohl die Ärztin den verbalen Patzer als auch das Neugeborene...

8.2.13 21:08, kommentieren

Dinge die man nicht von seinen Patienten hören will...

"Bei euch ist es ja besser als bei Greys Anatomy."

Die junge Frau, die das zu mir gesagt hat, erläuterte dann, dass sie es so meine, dass alle so unglaublich lieb zu ihr wären und sie so super versorgten. Ja, tun wir. Wir reißen uns jeden Tag ein Bein aus um mit maximal wenig Personal maximal beste Pflege zu leisten...

Ich verstand ihre Intention... ein Polytrauma zu überleben... Überall Fixateure aus sich ragen zu haben... Schmerzen, Angst nie wieder stehen zu können (als Personal Trainer und im Rehasektor von Verunfallten tätig..... und noch unter 30 Lebensjahren)..... dabei aber hochmotiviert zu bleiben und immer selbst noch einen kleinen Scherz zu machen... klar dass man für so eine Patientin nicht nur rein fachlich das Beste gibt, sondern dass man menschlich auch im Kontakt mit so einem Menschen irgendwie enger zusammen ist.

Aber Greys Anatomy... mal abgesehen davon, dass das eine Serie über Ärzte ist, und die tägliche Löwenarbeit am Bett mit ihr die Pflege leistet (ohne jetzt die ärztlichen Leistungen herabsetzen zu wollen)... aber Hallooooo? Bei uns vögelt nicht die Hälfte des Personals miteinander... oder hat Krebs...

Woher ich das weiß? Naja, ein zwei Folgen habe ich gesehen... und dann war ich bedient. Bah. Also ein sehr zweifelhaftes Kompliment in meinen Augen... auch wenn die Intention der Patientin sehr anrührend war. Und letztendlich... hat mich die Aussage- als sie dann erklärte wie sie es meinte... doch be- und gerührt.

8.2.13 20:59, kommentieren

Wabbelsackphänomen

Wenn man sich bei der Arbeit verhebt, weil eine Patientin mit einem BMI von >32 sich beim Hochbewegen im Bett plötzlich gegen die Bewegung wirft... dann ist das sehr schmerzhaft für das eigene Kreuz. Gut dass man ja im Krankenhaus ist.

Schmerztabletten ok.

Aber man frage bitte keinen Arzt, was man sonst noch nehmen kann. Einer unserer studierten Kollegen empfahl mir ein zentral wirksames Muskelrelaxans... und war so nett, es mir auch gleich zu holen.

Ein Medikament das ich kenne, weil ich es bei meinem Schleudertrauma vor einiger Zeit nehmen sollte.  Damals waren es 25mg und ich hatte echte Schwierigkeiten noch gerade zu gehen.

Und normalerweise haben wir auf unserer Station auch nur 25mg gelagert.

 Tja... naiv und doof und schmerzgeplagt abends die Tablette eingenommen.. und erst dann gesehen, dass es 100mg sind.... Und eine halbe Stunde später ging das Wabbeln los.

Ich saß auf der Couch, als mir schwindelig wurde und die Optik zu Doppelbildern verschwamm.

"Ah ok, ab ins Bett, die Tablette beginnt zu wirken."

Ich stand auf... naja besser gesagt ich versuchte es. Denn meine Beine wollten mir absolut nicht gehorchen. Statt sich zu strecken und mein Gewicht aufzunehmen, klappten sie einfach ganz langsam ein. Die Muskeln wie Pudding. Also hieß es krabbeln. Erst aufs Klo... jeah, zum auf-die-Schüssel-hiefen und Hose runter ziehen brauchte ich Minuten. Dann sitzt man da halb entkleidet.. Und feuert sich selbst an.

Los, hopp... raus aus dem einen Hosenbein, geschafft. Das zweite... ächz-ächz... geschafft. Und jetzt MUSST Du stehen. Zähneputzen. Nur kurz stehen und die Zahnbürste Angeln.

Der erste Fluch: Schei...

Oh Kacke ich lalle wie ein Betrunkener.

Blick in den Spiegel... Nicht leicht wenn alles doppelt ist und sich die Welt dreht. Ihgitt... meine AUGEN!

Eins schaut nach links außen, das andere nach rechts. Nur ein wenig, aber es sieht einfach grausig aus.

ZAHNBÜRSTE, der geistesgegenwärtige Befehl als ich beschließe mich lieber auf die Wanne zu setzen weil meine Knie wackeln. Kurzfristig entscheide ich mich dann für den Fußboden... Zähneputzen über die Wanne gebeugt geht auch mal. Besser als eventuell zu stürzen und dann durch eine große Zahnlücke zu pfeifen oder Schlimmeres... Die Zahnbürste kann dann auf dem Wannenrand bleiben. Ab ins Bett. 

Da liegt das Handy. Hilfe suchen bei jemandem vom Fach. Bis er sich meldet dauert es eine Weile... aber kein Ding, ich brauche eh fast fünf Minuten um den Pulli über den Kopf zu kriegen und diesen verdammten BH aufzumachen. Ich lache dümmlich darüber, welche Probleme Männer manchmal damit haben............

Dann Telefon. Schei..., irgendwie ist es lustig dass ich spreche wie besoffen obwohl mein Gehirn klar ist.

Auf den Ratschlag, das Fenster aufzumachen... folgt ein Sturz aus dem Bett... voll aufs Steißbein. Lachend- grotesk, nicht? Wenn ich mir wehtue muss ich oft lachen- halte ich mit der einen Hand das Telefon, mit der anderen mein Hinterteil.

Ich hab keine Ahnung, wie ich es mit dem Telefon zurück ins Bett schaffe... zeitweise drücke ich mir dabei die Nase platt und robbe vorwärts. Es sind nur 40cm die ich hoch muss.

Ärztlichen Notdienst- kommt mir gar nicht in die Tüte. Und obwohl ich verspreche mich für den Folgetag krank zu melden, vergesse ich es später.

Es folgt eine Nacht wirklich tiefen Schlafes... und beim Aufwachen gehört mir mein Körper wieder- was ich überprüfe indem ich mich erst auf ein Bein stelle... und als das klappt auf einem Bein im Kreis herum hüpfe. Mit dem Kopf im Nacken. Sorry liebe Nachbarn unter mir... medizinische Selbstdiagnose, diese frühmorgendliche Ruhestörung um 4.

Ich habe ungewöhnlich entspannt geschlafen... und mein ganzes Kopfkissen nass gesabbert.

Aber ich kann arbeiten gehen... und der Tag beginnt mit Gelächter- und blauen Flecken auf Knien und Hinterteil.

Einmal Wabbelsackphänomen... im Nachhinein zum Brüllen komisch.  

16.1.13 04:48, kommentieren

Zeit zu gehen...

... und zu schlafen. Ja, woran erkennt man sie?

Hier ein Beispiel: Zu faul sein, um beim Gang aufs Klo den Lichtschalter zu betätigen... man hat ja sein Smartding in der Hand.

Bis die Taschenlampenapp an ist, ist man auf dem Klo angekommen. 

So weit, so gut. Dann... beim Verlassen des Raumes... muss man ja das Licht ausmachen. Also?

Zonk... auf den Lichtschalter gehauen.

Richtiger Gedanke... falscher Schalter. Danke freud'sche Fehlleistung.

Könnte es sein, dass ich müde bin?

13.1.13 01:20, kommentieren

ET telefoniern nach Haus

Ja, es gibt sie auch- die lustigen Geschichten von der Intensivstation.

Hier mal eine:

Ein demenzkranker alter Mann... zu Gast wegen einer Lungenentzündung. Ungewöhnlich "artig" liegt er im Bett (Ich meine damit, dass er nicht zu den Demenzkranken gehörte, die in fremder Umgebung unruhig werden und ständig aus dem Bett klettern) .

 Wegen des Infektes muss natürlich die Sauerstoffsättigung überwacht werden. Also bekommt er von mir diesen kleinen, blauen Clip an den Finger. Er merkt da ist etwas... schaut... und dann geht der Finger (der Clip leuchtet rot von innen heraus und es ist halbdunkel im Zimmer)... in Zeitlupe hoch ins Gesicht. Auf die Nase zu.

Und ich warte nur auf ein "Autsch" oder ein "ET zuhaus telefoniern."

Statt dessen geht der Finger in den Mund... und kommt ohne den Clip wieder heraus.

Und der Patient? Sitzt hochzufrieden und ganz entspannt da... während ihm ein blaues Kabel aus den geschlossenen Lippen hervor tritt.

 Und egal, wie die weiteren Umstände waren... wann immer er den Clip an den Finger gesteckt bekam, lief das haargenau gleich ab.

 Schlecht zur Überwachung... aber sooo herrlich lustig.

13.1.13 01:07, kommentieren